Sprayen
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Das Auto gehört auf die Straße. Graffiti auch. In "Artist Tax" passt das zusammen.
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S"Street Art" ist ein Allerweltsbegriff von dance bis paint. "Spray Art" - darunter verstehe ich Graffiti. Die halte ich für technisch hochwertiger als meine Schnellwerke. Nicht aus den Augen zu verlieren ist aber die inhaltliche Substanz - da haben 90 Prozent der Graffiti Probleme. Mit meinen sieben schnellen Sprays meine ich hingegen durchaus eine Palette grundlegender, zu Artist Taxi passender Motive zu Papier gebracht zu haben. Wie dem auch sei - hier ist
Street Spray



Foto von Annette Blum

"Bitte nicht schon wieder malen" ist mein - nicht verbissen durchgezogener - Wahlspruch seit der Schulzeit, in der ich rasch und bis zur Sättigung gemalt hatte. Nun ging es aber darum, ein graues praktisches Auto schnell und billig - "trashig" heißt das auf denglisch - in eine "Künstlerkarre" zu verwandeln. Also packte ich zwei Farbsprayer ein - Gold für den Ruhm und Lila für den Geschmack - und legte am Tag des Liküra-Karnevals-Umzugs, beim Warten, bis wir uns einreihen durften, zwischen 12 und 13 h los.

Sieben Hauruck-Bilder sprayte ich: zwei rechts, zwei links, eins vorne, eins hinten, und das siebte klebte oben auf dem Auto.

Vier der Motive gefielen mir - in Gold der "Kamelleregen" und der "Kunstirokese", in Lila der "Tünn" (= "Mann") und die "Artisten". Die kann ich gegen Honorar erneut sprayen und habe die Erstversion, die "Artist Taxi" dekorierte, auch gerettet. Drei der schnellen Bilder hinterließ ich meiner Gastgeberin Eva Scholl in Limperich. Ich stelle mir vor, dass sie als Einpackpapier genutzt wurden (Eva hat diese Zeilen mittlerweile gelesen und mir versichert, dass sie die von mir zum Einpacken gedachten Papiere aufgehoben habe :-)